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Nach einem abendlichen Fotoshooting kam uns (Kilian und mir) die Idee, doch einmal nachts mit der Kamera in Frankfurt auf die Pirsch zu gehen. Also “Waidmanns Heil!”. Zu unserem Erstaunen hatten wir auch weniger Absagen als Zusagen. Unser Ziel von dreißig Personen haben wir auf Grund von zunehmend schmerzenden Füßen leider nicht erreicht – das kühle Blonde im heimatlichen Kühlschrank trug auch nicht zur weiteren Motivation bei. Wir hatten einen amüsanten Abend in den Straßen Frankfurts und habe eine Menge interessante Leute kennengelernt. An unsere freiwilligen Modelle: Vielen Dank – wir komme wieder (irgendwann).

Diese kleine Gruppe erregte unsere Aufmerksamkeit, nachdem wir drei mal an ihnen vorbei gelaufen waren. Sie unterhielten sich sehr angeregt mitten auf der Frankfurter Freßgass – um diese Zeit ein seltenes Ereignis in der sonst ziemlich menschenleeren Finanzmetropole. Nachdem wir unser Anliegen erst auf Englisch vorgetragen hatten, wurden wir gefragt, ob wir uns nicht auf deutsch unterhalten wollen, was wir dann auch taten. ;-)

Der nette Herr links im Bild sah sich mit Hund und Begleitung die nächtlichen Schaufenster an und war nach unserer Frage sofort bereit für uns den Gehweg in einen Laufsteg zu verwandeln. Hierbei gab der Hund die Geschwindigkeit vor – leider etwas zu schnell für die Kamera und die Lichtverhältnisse. Das Bild entstand dann doch klassisch “im Stehen”.

Die beiden nächtlichen Kaffeetrinkerinnen (hoffentlich konntet ihr schlafen!) rechts im Bild kamen auf uns zu, als ich gerade dabei war, für Kilian einen Bagger zu fotografieren. Ich entschuldige mich für das unscharfe Bild – der Fehler liegt klar beim Fotografen! (Aber vielleicht trifft man sich ja nochmals zu einem zweiten Versuch.)

Der junge Herr links im Bild weckte unser Interesse, da er mutterseelenallein in Musik vertieft auf der Zeil saß. Der Herr rechts im Bild – wie der Zufall es wollte – erweckte unser Interesse dadurch, dass wir nach anfänglichen Wiedererkennungs-Problemen feststellen durften, dass wir drei gemeinsam an der gleichen Schule im gleichen Jahr (650 km von Frankfurt entfernt) unser Abitur gemacht haben. Die Welt ist ein Dorf und alle treffen sich in Frankfurt.

Dieses Bild ist eines unserer Favoriten des Abends. Da wir uns nicht entscheiden konnten, welches der beiden Bilder wir am Besten finden, sind es gleich zwei geworden. Wir entdeckten die Kleine durch ein Gebäude (mit Fenstern) hindurch und gingen rum um zu fragen, ob wir das Bild machen dürfen. Nachdem die “richtige” Mama auch hinzukam, konnten wir diese beiden fantastischen Bilder machen.

Der linken Dame wünschen wir viel Spaß in Paris – der rechten viel Spaß zurück in der Heimat. Dieses maximal-drei-Minuten-Shooting (dann fuhr der Zug) war unser erster Versuch ohne den Einsatz eines Blitzes.

Mit dem Herrn links im Bild hatten wir endlich jemanden gefunden, bei dem wir unsere englischen Sprachkenntnisse auch wirklich anwenden konnten und mussten. Der Herr rechts im Bild kam laut eigenen Angaben gerade von einer Fahrradtour durch Australien (ein ganzes Jahr) zurück nach Deutschland. Nächste Station soll Italien sein.

Diese drei fröhlichen Damen mit zwei von drei Kindern (das eine hatte keine Lust auf das Foto ;-)) waren auch eine Besonderheit im nächtlichen Stadtbild.

Auch von diesen jungen Herren wurden wir angesprochen, was uns die “Arbeit” ungemein erleichterte. Der vierte aus dem Bunde musste leider seinen beruflichen Pflichten nachkommen und ist somit nicht mit auf diesem Bild.

Diese beiden Bilder sind an unterschiedlichen Orten entstanden – links eines der zahlreichen Pärchen auf der Frankfurter Zeil – rechts eine nette junge Frau mit Zugang zu Backwaren und Kaffee satt im Frankfurter Hauptbahnhof.

Der Herr links im Bild machte trotz der nächtlichen Stunde einen freundlichen zufriedenen Eindruck bei seiner Arbeit. Dem Herrn rechts im Bild sind wir quer über den Bahnhof hinterhergelaufen, da er mit einer Menge Gepäck und einem Kite-Surf-Board “bewaffnet” durch den Bahnhof rannte, um seinen Zug zum Meer nicht zu verpassen. Das Bild entstand dann beim Einsteigen und einer letzten Zigarette in der Tür des Zuges während der Schaffner bereits pfiff.

An alle unsere Modelle geht ein großes Dankeschön. Bitte fühlt euch frei ein Kommentar zu diesem Beitrag zu hinterlassen – bei einer kurzen Mail gibt’s auch gern das Originalbild in der Antwort. Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß wie wir.

Kilian und Sebastian



5 Kommentare

  1. Momo wrote:

    heyyy ich bin einer von den jungs die euch angesprochen haben von uns ein foto zu machen in der stadt… danke für das foto hab noch ne frage unszwar habt ihr ja 2 fotos gemacht habt ihr das andere noch?

  2. sofia wrote:

    Hey, tolle Bilder!! die “richtige Mama” und die kleine Maus bedanken sich herzlich!

  3. Silvie wrote:

    Die unrichtige Mami findet das Bild auch supertoll ! :)))))

  4. Claudia wrote:

    Ich bin die richtige Omi und finde die Bilder auch super!

  5. Günter wrote:

    …..und ich bin Günter und denke, unsere Enkelin ist mit 5 Monaten schon ganz schön selbstbewusst!